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Alarmierung

Grundlegende Informationen zur Alarmierung

Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgt über Sirenenauslösung und (oder) Funkmeldeempfänger. In beiden Fällen wird ein Fünf-Ton-Folge System in Form von Ziffern verwendet. Der sogenannte Selektivruf. 

Nachdem der Notruf in der Rettungsleitstelle in Montabaur eingegangen ist, sendet der diensthabende Disponent die jeweiligen Melderschleifen (Selektivrufe) per Funk im 4m Band aus. 

In diesem Moment sprechen alle auf diese gesendete Fünf-Ton-Folge programmierten Funkmeldeempfänger an. Der FME erzeugt dann einen lauten Weckton, der circa 4 Sekunden andauert. Parallel schaltet sich der integrierte Lautsprecher im Gerät ein und die Durchsage des Disponenten mit der Einsatzmeldung kann mitgehört und aufgezeichnet werden.

In Rheinland-Pfalz gibt es verschiedene Einsatzstichwörter, die der Leitstellendisponent zusätzlich zur Durchsage verwendet. Nachfolgend erläutern wir ihnen die einzelnen Stichwörter.

 

F1 = Nicht eilbedüftig (Mülltonnenbrand, kleiner Flächenbrand)
F2 = Eilbedürftig (Pkw Brand , Zimmerbrand, Gebäudebrand ohne Menschenrettung)
F3 = Eilbedürftig (Wohnhausbrand mit Menschenrettung)

H1 = Nicht eilbedürftig (Baum auf Straße, Wasser im Gebäude, Ölspur)
H2 = Eilbedürftig (Gasgeruch, Türöffnung)
H3 = Eilbedürftig (Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person)

BAB1 = Nicht eilbedürftig (auslaufende Betriebsstoffe) 
BAB2 = Eilbedürftig (Pkw Brand , Lkw Brand , Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person)
BAB3 = Eilbedürftig (Gefahrgutunfall , Massenkarambolage)

ICE1 = Nicht eilbedürftig (Technische Hilfe)
ICE2 = Eilbedürftig im Freien (ICE entgleist , ICE brennt) 
ICE3 = Eilbedürftig im Tunnel (ICE entgleist , ICE brennt)

W1 = Nicht eilbedürftig (Öl auf Gewässer)
W2 = Eilbedürftig (Person im Wasser)
W3 = Eilbedürftig (Schiffshavarie)


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